BILDSCHIRMARBEITSPLATZ
Bildschirmarbeitsplatz
Lesen – Eingeben – Kontrollieren,
das sind die wichtigsten Schritte, die wir bei der Arbeit am Computer ständig vollziehen, ohne dass uns das richtig bewusst wird. Unsere Augen folgen den Befehlen, die uns das Gehirn vorgibt. Unsere Aufmerksamkeit ist stark gesteigert, stellenweise starren wir regelrecht auf den Bildschirm, um ja auch alles mitzubekommen und kleine Fehler sofort ausbessern zu können.
Aufgrund dieser Dauerbelastung können sogenannte asthenopische Beschwerden entstehen, die sich bemerkbar machen durch z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, zeitweiliger Kurzsichtigkeit, Doppelbilder, veränderten Farben, brennende, gerötete Augen, flimmernde Bilder oder Lidflattern.
Was können Sie dagegen tun?
- Gönnen Sie ihren Augen von Zeit zu Zeit eine Ruhepause, versuchen Sie sich zu entspannen, indem Sie in die Weite oder Ferne schauen – und zwar nicht nur mit Ihren Augen, sondern auch mit Ihren Gedanken!
- Schließen Sie immer wieder einmal Ihre Augen, um die Augenoberfläche (die Hornhaut) ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen. Vor allem auf Grund der gesteigerten Aufmerksamkeit bei der Arbeit am Bildschirm ist der sogenannte Lidschlussreflex (das Befeuchten der Augen durch Blinzeln) sehr stark vermindert, so dass die Augenoberfläche zu trocken wird. Mehr oder wenig starkes Augenbrennen ist die Folge.
- Bei ständig geröteten, brennenden Augen gibt es auch die Möglichkeit, mit Nachbenetzungstropfen dem Auge zusätzlich Feuchtigkeit zuzuführen, was den Sehkomfort erheblich steigert. ( siehe www.trockeneaugen.de )
- Natürlich sollten Sie darauf achten, dass evtl. Brille oder Kontaktlinse für Ihre Tätigkeit richtig bestimmt und die Stärken aktuell sind. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Vorteile von speziellen Bildschirmarbeitsbrillen.
Gern beraten wir Sie ausführlich in unserem Hause.
Wie sollte der Arbeitsplatz beschaffen sein?
- Augenabstand zum Bildschirm 50-60 cm
- Ausreichende Umgebungsbeleuchtung: am besten Tageslicht oder blendfreies Kunstlicht
- Beleuchtungsstärke Idealwert 400 – 600 Lux
- Bildschirme sollten quer zur Fensterfront aufgestellt werden. Eine Aufstellung mit Blickrichtung zum Fenster oder zu hellen Flächen, ebenso wie Reflexe auf der Monitoroberfläche durch Fenster und Leuchten sind zu vermeiden.
- Der Bildschirm sollte idealerweise abgesenkt und nach hinten gekippt sein, da das der „normalen“ Kopf- und Körperhaltung beim Blick in die Nähe entspricht.
Sollte man Augen mit getönten Gläsern schützen?
Nein, beim Arbeiten am Bildschirm sind solche Gläser von erheblichem Nachteil. Diese eignen sich nicht, da sie die Leuchtdichteverhältnisse ungünstig verändern. Wir empfehlen Brillengläser mit leichter Filterwirkung in Kombination mir einer Entspiegelung. Auf diese Weise werden störende Relexe auf ein Minimum reduziert. Filter im Brillenglas bewirken eine Kontraststeigerung und zum Teil auch einen schärferen Seheindruck.
Ergonomische Kriterien bei der Einrichtung eines Büro- bzw.
Bildschirmarbeitsplatzes

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